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Was ist Ihre Lebensversicherung/Rentenversicherung noch wert?

Jetzt Lebensversicherung überprüfen lassen

 

Lebensversicherung prüfen Fotolia_40979909_XSLange Zeit konnte man sich darauf verlassen, dass die Lebensversicherung bei Versicherungsablauf neben der garantierten Mindestverzinsung auch eine ordentliche Überschussbeteiligung erwirtschaftet.

Doch aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen haben viele Versicherungen Mühe, selbst den Garantiezins zu erreichen.

Für Überschüsse bleibt da wenig Raum.

Daher stellt sich die Frage, ob man mit einer Kündigung nicht Schlimmeres verhindern kann.

 

Höhe der Überschussbeteiligung nicht garantiert

Das Recht auf Überschussbeteiligung ist gesetzlich verankert. Danach sind Versicherungsnehmer an den Gewinnen angemessen zu beteiligen. In welcher Höhe, darüber entscheidet jeweils der Vorstand der jeweiligen Gesellschaft.

Kunden haben allerdings bei Versicherungsabschluss keine Sicherheit über die Höhe einer späteren Überschussbeteiligung. Neben der Geschäfts- und Anlagepolitik der Versicherung kommt es auch immer auf die Kapitalmarktentwicklung an, welche Überschüsse erwirtschaftet werden. Als Orientierung erhalten Versicherungsnehmer zwar regelmäßig eine Mitteilung über die voraussichtlich zu erwartende Überschussbeteiligung. Eine Garantie ist das aber nicht!

 Aktuelle Zinssituation 

Den Versicherungsunternehmen macht die anhaltende Niedrigzinsphase erheblich zu schaffen. Mit den herkömmlichen Kapitalanlagen sind derzeit kaum Renditen zu erwirtschaften, die auch nur einen Inflationsausgleich gewährleisten. Ein Ausweichen in ertragsstärkere, aber auch riskantere Anlagen ist nur sehr begrenzt möglich. Versicherungen sind nämlich in ihrer Anlagepolitik strengen Beschränkungen durch das Versicherungsaufsichtsrecht unterworfen.

 Der Garantiezins für Lebensversicherungen ist bereits deutlich gesenkt worden. Lag er vor einigen Jahren noch bei 4 %, beträgt er inzwischen nur noch 1,25 %. Für Altverträge gelten jedoch noch der Garantiezins, der bei Abschluss des Vertrages maßgeblich war.   

Lebensversicherung kündigen? 

Viele Versicherungskunden, die eine Lebens- oder Rentenversicherung für ihre Altersvorsorge abgeschlossen haben, sind von den aktuellen Renditen ihrer Verträge enttäuscht. War doch die zu erwartende Überschussbeteiligung meist der Grund den Versicherungsvertrag abzuschließen. Eine häufige Überlegung ist daher, den Vertrag vorzeitig zu kündigen oder zu verkaufen. Doch ist das eine sinnvolle Strategie?

 Eine vorzeitige Beendigung einer Lebensversicherung will gut überlegt sein, denn eine Kündigung bedeutet praktisch immer ein Verlustgeschäft. Bei der Berechnung der Rückkaufswerte bei vorzeitiger Kündigung machen sich nämlich zusätzlich Verwaltungskosten und Abschlussprovisionen stark renditemindernd bemerkbar.

Alternativen zur Kündigung einer Lebens- oder Rentenversicherung

Da der Rückkaufswert einer Lebensversicherung im Fall der Kündigung oft wesentlich niedriger ausfällt als die geleisteten Zahlungen, besteht die Möglichkeit, die Versicherung zu verkaufen, zu beleihen oder die Beiträge oder die Dynamik auszusetzen, um die finanziellen Nachteile zu verhindern. Kündigen sollte man eine Lebensversicherung nur, wenn die folgenden Möglichkeiten keine Alternative darstellen.

Verkauf:

Die Überschussbeteiligung kann jetzt realisiert werden und man muss nicht den voraussichtlichen weiteren Verfall in den nächsten Jahren abwarten. Zusätzlich kann ggf. ein ein höherer Verkaufspreis erziehlt werden, als der reine Rückkaufswert bei Kündigung.

Es stellt sich allerdings die Frage nach geeigneten Anlagealternativen. Auch bei der privaten Geldanlage ergeben sich die gleichen Probleme, mit denen die Versicherungsgesellschaften heute konfrontiert sind. Es gibt aktuell kaum sichere Anlagen, die eine lohnende Verzinsung bieten.

Rückabwicklung:

Eine sehr interessante Möglichkeit ist die Rückabwicklung des Vertrages. Dies ist möglich, wenn die im Vertrag erhaltene Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Anforderungen genügt. Und dies ist bei vielen Verträgen der Fall.

Mit dem “Widerrufsjoker” können die gezahlten Beiträge, Zinsen und Nutzungsentschädigungen geltend gemacht werden! Dies gilt für bestehende, aber auch bereits gekündigte Lebensversicherungsverträge. Haben Sie also einen Lebensversicherungsvertrag gekündigt oder vor dies zu tun, sollten Sie unbedingt die Möglichkeit eines Widerrufs prüfen lassen.

Beitragsstaffelung:  

Können für einen kurzen Zeitraum die Beiträge Ihrer Lebens- oder Rentenversicherung nicht aufgebracht werden, besteht teilweise die Möglichkeit, die Beiträge zu stunden. Es werden vorerst keine Versicherungsbeiträge gezahlt, diese müssen aber im Anschluss an die Stundung entrichtet werden. Das eingezahlte Geld verzinst sich aber weiter. Die Versicherungssumme wird nicht vermindert.

 Beitragsfreistellung:  

Es besteht die Möglichkeit der Beitragsfreistellung. Die Beitragsfreistellung ist ein gesetzlicher Anspruch und in §176 VVG(Versicherungsvertragsgesetz) geregelt. Es werden keine Versicherungsbeiträge mehr gezahlt. Das eingezahlte Geld verzinst sich aber weiter. Der Auszahlungsbetrag ist bei Fälligkeit geringer als die ursprüngliche Versicherungssumme.

 Beitragszahlung aus Überschüssen:  

Nur wenn der Vertrag schon lange genug gelaufen ist, können vorübergehend Beiträge aus den Überschüssen gezahlt werden. Dies mindert jedoch insgesamt die Ablaufleistung.

 Reduzierung auf die Zahlung der Risikoprämie:  

Für eine befristete Zeit von maximal ein bis zwei Jahren werden nur Versicherungsbeiträge zur Absicherung des Todesfallrisikos gezahlt, keine Sparbeiträge. Der Versicherungsschutz bleibt erhalten, die Ablaufleistung verringert sich aber teilweise deutlich.

 Verringerung der Versicherungssumme:  

Die Versicherungssumme wird verringert, die Laufzeit bleibt unverändert erhalten. Durch die Reduzierung der Versicherungssumme ergeben sich aber monatlich geringere Beiträge. Allerdings verringert sich dadurch auch der Hinterbliebenenschutz. Eine mögliche Alternative ist die Verkürzung der Laufzeit.

 Lebensversicherungen beleihen:

Auch die Möglichkeit einer Beleihung der Lebensversicherung kann eine Alternative sein. Dies hat gegenüber der Kündigung eine Reihe von Vorteilen. Die Altersvorsorge wird weiterhin beibehalten. Policendarlehen haben i.d.R. niedrige Zinsen im Vergleich zu Ratenkrediten. Es wird keine Bonitätsprüfung durchgeführt und keine Schufa-Auskunft eingeholt. Das aufgenommene Darlehen kann in vielen Fällen vorzeitig getilgt werden und dies meist ohne Vorfälligkeitszinsen.

 

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Erik Schäfer

Versicherungskaufmann
Fachwirt für Finanzberatung

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